Mund - Kiefer - Gesichtschirurgie in Schwabing

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Knochenaufbau

Heute kann mit Hilfe einer Knochentransplantation (Bonegraft) Knochen wieder aufgebaut werden. Eine chirurgische Spezialausbildung macht dies für den Patienten zu einem sicheren, wenig belastenden Eingriff mit vorhersehbaren guten Ergebnissen. Abhängig von den anatomischen Gegebenheiten stehen der modernen Kieferchirurgie grundsätzlich zwei Techniken zum Aufbau von verloren gegangenem Knochen zur Wahl.

 

Bei der so genannten Membrantechnik (Guided Bone Regeneration) wird zunächst der bereits abgebaute Knochen wieder aufgebaut. Dieser Aufbau besteht aus Knochenzement und einem Gemisch aus Knochenspänen, das nahe der Wunde abgeschabt wird.

 

Eine andere Möglichkeit ist die Transplantation eines Knochenstückes (Blockgraft). Dieses Knochenstück wird z.B. aus der Weisheitszahnregion entnommen und mit einer Titanschraube an der erforderlichen Stelle eingesetzt.

Falls nötig, kann der Knochen an der Entnahmestelle parallel wieder aufgebaut werden. Das neu eingepflanzte Knochenteil ist nach ca. vier Monaten fest eingeheilt.

 

Der Kiefer erlangt dadurch seine natürliche Form und Größe zurück. Nun kann die funktionell und ästhetisch optimale Rekonstruktion wahlweise mit einem Implantat oder einer Brücke erfolgen.

 

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

Abb. 4

Abb. 5

Durch das Fehlen des Zahnes ist es bereits zu Knochenschwund gekommen.

Das Implantat ist ideal positioniert, es fehlt auf einer Seite die knöcherne Verankerung.

Mit einem Gemisch aus Knochenspänen und Knochenersatzmaterial wird es abgedeckt.

Die Region wird durch eine Membran abgedeckt und stabilisiert.

Die Membran ist entfernt, das Implantat ist nun von eigenem festen Knochen umgeben und mit einer Krone versorgt.

 

© 2017 by Dr. Dr. Stephan Roth & Dr. Wolfgang Morche